Förderunterricht

 

Aufgaben der Therapie an der Waldorfschule

Die schulische Therapie soll die Integration in das Unterrichtsgeschehen ermögli­chen, die Kinder und Jugendlichen vor einem schulischen Versagen bewahren und vor allem die Gesundheit fördern.

Gesundheit im Sinne der Salutogenese ist etwas Aktives und nicht auf Schmerz­losigkeit und gute Laune reduziert. Gesundheit ist Lebensenergie und Vorausset­zung für Kreativität, Lern- und Einsatzbereitschaft. Das ist Grundlage für eine gute Mitarbeit, für Ausdauer, Leistung und nicht zuletzt für ein gesundes Selbst­bewusstsein.

In erster Linie geht es also – im Sinne der Prävention – um gezielte Hilfen für die Entwicklung der Kinder, und nicht um die medizinische Behandlung von Krank­heiten.

Zum Therapiebereich unserer Schule gehören u. a. Heileurythmie, Sprachthera­pie und Förderunterricht.

Quelle: Forum/Netzwerk Heileurythmie Sebastian Junghans Mehr dazu unter:
www.forumHE-medsektion.net und www.berufsverband-heileurythmie.de

« zurück

Der Schularzt und die Schulkrankenschwester

Die Aufgabe des Schularztes an unserer Schule ist es, in Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen zu fördern und sowohl den Pädagogen Hinweise zu geben, als auch die Therapeuten der Schule aus ärztlicher Sicht zu beraten.

Die schulische Therapie soll die Integration in das Unterrichtsgeschehen ermögli­chen, die Kinder und Jugendlichen vor einem schulischen Versagen bewahren und vor allem die Gesundheit fördern.

Gesundheit im Sinne der Salutogenese ist etwas Aktives und nicht auf Schmerz­losigkeit und gute Laune reduziert. Gesundheit ist Lebensenergie und Vorausset­zung für Kreativität, Lern- und Einsatzbereitschaft. Das ist Grundlage für eine gute Mitarbeit, für Ausdauer, Leistung und nicht zuletzt für ein gesundes Selbst­bewusstsein.

In erster Linie geht es also – im Sinne der Prävention – um gezielte Hilfen für die Entwicklung der Kinder, und nicht um die medizinische Behandlung von Krank­heiten.

Zum Therapiebereich unserer Schule gehören u. a. Heileurythmie, Sprachthera­pie und Förderunterricht.

Quelle: Forum/Netzwerk Heileurythmie Sebastian Junghans Mehr dazu unter:
www.forumHE-medsektion.net und www.berufsverband-heileurythmie.de

Die Mannheimer Waldorfschule ist eine von vier Baden-Württembergischen Waldorfschulen, die über ein Krankenzimmer verfügen, das an jedem Schulvormittag mit einer Schulkrankenschwester besetzt ist. Auf diese Weise ist Gesundheitspflege und Gesundheitsförderung nicht (nur) als ein gelehrtes Fach sondern als Teil des gelebten Schullebens immer präsent.

Im Wesentlichen umfassen die Leistungen des Krankenzimmers/der Schulschwester drei Bereiche:

1.: Fachkompetente Primärversorgung erkrankter und verletzter Schüler (und Mitarbeiter) 

Alle Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter, die während der Schulzeit erkranken oder sich verletzen können hier Hilfe finden.

Ein Kräutertee gegen das Halsweh, eine Wärmflasche für den Bauch, Nackenabstriche gegen den steifen Hals oder das Kopfweh, Retterspitzlösung für den Bienenstich, Desinfektion und Verband einer Wunde …. für jede Krankheit ist bei uns „ein Kraut gewachsen“.

In dem bereitstehenden Bett oder auf einer unserer drei Liegen können kranke Kinder liegend und gut versorgt warten, bis die Eltern sie abholen können.

Im Verletzungsfall kann Erste Hilfe geleistet und kleinere Wunden vor Ort versorgt werden. Bei allen die Kompetenz der Schulschwester übersteigenden Fragen wir die Schulärztin um Rat gefragt oder an den Hausarzt/die Hausärztin weitergeleitet.

2.: Ruheraum, Auszeitraum, Gesprächsraum

Schüler (vor allem der unteren Klassen) denen es gut tut, einmal für ein paar Minuten das Unterrichtsgeschehen zu verlassen, werden von ihren Lehrern in das Schwesternzimmer entlassen um dort eine Tasse Tee zu trinken und haben so die Möglichkeit zum „Ausatmen“.

Manche, eher Größere, kommen auch von sich aus („Kann ich einen Tee haben? Ich brauch' mal kurz Ruhe“).

Ist ein Schüler einmal etwas zu Energiegeladen so kann es unter Umständen auch den anderen Kindern seiner Klasse zugute kommen, wenn er eine Zeit im Schwesternzimmer verbingt.

Mitunter ergeben sich helfende Gespräche:  …..   „Weißt du, eigentlich weiß ich ja schon, warum ich Bauchweh habe, mein Papa ist nämlich letztes Wochenende ausgezogen“ …..   „Letzte Woche ist meine Oma gestorben“ …

Es ergeben sich Gespräche zur Pflege der Gesundheit und zu allgemeinen Lebensfragen.

3.: Helfer in 1000 Nöten

Bei uns gibt es Ersatzkleidung für alle Schüler, die durch einen Regenguss, durch einen Sturz in die Pfütze oder weil der Weg zur Toilette zu lang war, trockene Kleider benötigen.

Ein Fön sorgt für trockenes Haar, eine Sicherheitsnadel hält die Hose mit dem verlorenen Knopf zusammen, ein zerrrissenes Schuhband wird ersetzt, ein Sonnenhut hervorgezaubert wenn überraschend ein Ausflug ansteht. Hat man versäumt, sich der wechsenlden Jahreszeit gemäß anzuziehen, wärmt ein Pullover aus unserem Schrank. Selbst Papiertaschentücher finden immer wieder Abnehmer(innen).

« zurück