Grundsätzliches zum Thema Klassenspiele.

In der 11. oder 12. Klasse erarbeiten die Schüler gemeinsam ein abendfüllendes Schauspiel, das öffentlich aufgeführt wird.

Vielfältige Aufgabenbereiche müssen in der Klassengemeinschaft mit Phantasie, Kreativität und Einsatz verantwortungsvoll bewältigt werden wie z.B.: Auswahl des Stückes, Rollenbesetzung, Kostüme, Entwurf des Bühnenbildes, Kulissenbau, Beleuchtung, Requisiten, Inspizienz, Musik, Plakat- und Programmgestaltung, Organisation. Die intensive und zeitaufwendige Planungs- und Probenarbeit stellt an die Schüler erhebliche physische und psychische Anforderungen; sie wird von Sprachgestaltern und Regisseuren fachgerecht begleitet.

Durch die vielseitigen Übungen für die Geschmeidigkeit und Prägnanz im Ausdruck der eigenen Bewegung, der eigenen Sprache als Instrument fremder Gedanken, Gefühle und Willensimpulse soll sich der Schüler persönliche Initiative, Selbstbewusstsein und sicheres Auftreten erarbeiten.

Der erzieherische Wert der Theaterarbeit zeigt sich schließlich in dem Erwerben von Werkverständnis, einem lebendigen Ausdrucksvermögen in Sprache, Mimik und Gestik, in Initiativkraft und sozialer Kompetenz.

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